Welches Kennzeichen braucht der Fahrradträger?

Bei einigen Fahrradträgern taucht das Problem auf, dass das amtliche Kennzeichen auf dem Auto verdeckt wird. Da in Deutschland jedoch ein Träger für Fahrräder gewährleisten muss, dass das Nummernschild ersichtlich ist, ist es nötig ein drittes Kennzeichen am Fahrradträger selbst anzubringen. Auch in unserem Fahrradträger AHK Test gab es einige Produkte, welche ein zusätzliches Kennzeichen benötigen, um die rechtlichen Vorschriften zu erfüllen.

Auch Länderspezifisch gibt es zudem einige Vorschriften, welche sich beispielsweise in Deutschland, Österreich oder der Schweiz unterscheiden.

Nicht nur die Sicht, auch die Höchstgeschwindigkeit spielt hierbei eine große Rolle, welche bei Missachtung empfindliche Strafen mit sich bringen kann.

Wozu benötige ich ein Nummernschild am Fahrradträger?

  Nicht bei jedem Fahrradträger ist es nötig ein zusätzliches Nummernschild anzubringen. Bei jenen, welche das amtliche Kennzeichen verdecken ist es jedoch gesetzlich und rechtlich vorgeschrieben. In der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ist genau vorgeschrieben welche Arten von Anbauten mit einem zusätzlichen Nummernschild versehen werden müssen.

Bei Dachträgern beispielsweise ist es somit nicht nötig ein drittes Schild anzubringen, da das hintere Kennzeichen in diesem Fall nicht verdeckt wird.

Bei den Produkten, welche in unserem Test geprüft wurden, ist es allerdings bei vielen Modellen nötig, da oftmals die Befestigung an der Anhängerkupplung erfolgt. Doch es bringt nicht nur den Nachteil mit sich, dass dann ein zusätzliches Kennzeichen benötigt wird.

Auch Vorteile gibt es, da unter anderem die Räder bei einem Auffahrunfall nicht nach vorne überkippen können. Auch ein Herunterfallen ist sehr unwahrscheinlich bei dieser Art des Fahrradträgers.

Was muss bei einem zusätzlichen Kennzeichen beachtet werden?

Hier gibt es vor allem im Vergleich mit Österreich oder der Schweiz gravierende Unterschiede in den genannten Ländern.

In Deutschland muss ein drittes Nummernschild gleich dem amtlichen Kennzeichen sein. Es ist zwar nicht nötig, dass Schild abzustempeln, jedoch muss die Nummer die gleiche sein. So sind Verwechslungen ausgeschlossen. Wird dies nicht beachtet, drohen empfindliche Strafen für den Fahrzeugführer.

Anders gestaltet sich die Lage hingegen in Österreich. Hier muss eine sogenannte rote Kennzeichentafel genutzt werden. Dabei handelt es sich um ein rotes Nummernschild, welches auf dem Träger angebracht wird. Das Problem daran ist, dass in einigen Ländern eben jene roten Kennzeichen verboten sind. Beispielsweise im Nachbarland Ungarn. Genau Informationen findet man auch im Kraftfahrgesetz.

Auch in der Schweiz gibt es individuelle Regelungen und Gesetze wie mit dem Anbau von Fahrradträgern verfahren werden muss.

Sonstiges über Kennzeichen am Fahrradträger

Auch die Kosten für ein drittes Nummernschild sind in Deutschland recht überschaubar. Mehr als 50 Euro wird man nicht einplanen müssen, um das Schild zu erwerben. Das Bußgeld indes liegt bei über 60 €, wenn man lediglich einmal erwischt wird. Diese Kosten kann man sich mit einer einmaligen sinnvollen Investition also sparen.

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