Skip to main content

Fördert Kraftsport deine Leistungen als Radfahrer?

Eigentlich ist es offensichtlich: Wenn man regelmäßig Fahrrad fährt oder sogar professioneller Radfahrer (z.B. Rennrad) ist, kann man durch stärkere Beinmuskulatur seine Leistung verbessern.

Außerdem schafft man es mehr Kraft auf die Pedale zu bringen und so ein besserer Radfahrer zu werden. In diesem Beitrag zeigen wir, wie man durch Krafttraining seinen Erfolg beim Radsport deutlich erhöhen kann.

Allgemeine Ratschläge für das Krafttraining bei Radsportlern

Wichtig ist beim Training immer, das alle Übungen bis zum völligen Muskelversagen durchgeführt werden.

Krafttrainig RadfahrerDas bedeutet, man legt keine bestimmte Anzahl an festen Wiederholungen bei einer bestimmten Übung fest, sondern versucht immer, das Maximum beim Workout herauszuholen. Dies hat den Vorteil, dass man so sein Muskelwachstum enorm steigern kann, da bei den letzten und anstrengendsten Wiederholungen der größte Muskelzuwachs vorhanden ist.

Aus diesem Grund sollte man immer so viele Wiederholungen machen, dass man die Letzte gerade noch so sauber ausführen kann. Natürlich muss die grobe Wiederholungszahl so angepasst werden, dass dem Gewicht entsprechend genug Herausforderung entsteht.

Entscheidend beim Training (speziell für Radfahrer) ist der Fakt, dass man die optimale Balance zwischen Krafttraining und Ausdauertraining finden muss. Man spricht hier auch vom sogenannten Kraftausdauertraining.

Für einen größeren Erfolg ist es nicht wichtig, wann trainiert wird. Jedoch hat man immer persönliche Vorlieben. Zum Beispiel in deinem Morgenroutine Plan, hat man noch viel Energie und startet mit der ersten großen Aufgabe des Tages. Das ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch dem Geist.

Warum dies so wichtig ist? Nun als Radfahrer reicht es nicht aus nur Kraft bzw. nur Ausdauer zu trainieren. Zum Einen benötigt man als Radsportler Kraft um z.B. die Pedale schneller und bergauf leichter treten zu können. Aber auch Ausdauer ist wichtig, um vor allem bei langen Marathon-Fahrten lange genug durchhalten zu können und deshalb sollte man die Muskeln auch auf Ausdauer trainieren.

Unsere Trainingstipps für einen optimalen Erfolg
  • So viele Wiederholungen machen, bis der Muskel komplett erschöpft ist (maximales Muskelwachstum)
  • Jede Wiederholung muss sauber ausgeführt werden (sonst machst du deine Gelenke kaputt)
  • Du steuerst die Anzahl deiner Wiederholungen über das Gewicht
  • Finde deine optimale Balance zwischen Kraft- und Ausdauertraining

Bodyweighttraining für den optimalen Trainingserfolg

Es bietet sich nun also an, z.B. einen Tag Übungen mit hoher Gewichtsbelastung auszuwählen (ca. 6-10 Wiederholungen pro Übung) und an einem anderen Tag könnte man nun sehr viele Wiederholungen anstreben (z.B. 15-20) und das Gewicht hingegen etwas niedriger wählen. Dadurch erhöht man einerseits seine Kraft und auch noch seine Ausdauer.

Vor allem bei Übungen, die ohne zusätzliche Gewicht ausgeführt werden (z.B. Kniebeugen oder Liegestütze) sollte man jedoch immer versuchen an seine körperlichen Grenzen zu kommen. Denn so erreicht man die besten Erfolge.

Weiterhin ist es sehr zu empfehlen, dass man speziell die Krafttrainings-Tage kombiniert mit einer Radtour bzw. einem Intervalltraining auf dem Fahrrad.

Denn so hat man einen optimalen Trainingsplan und maximiert den Trainingserfolg. Gerade das Beintraining ist hervorragend in den kälteren Monaten zu empfehlen. Warum? Wenn draußen der Schnee fällt und man ohnehin nicht mehr wirklich viel mit Fahrrad herumfahren kann, bietet regelmäßiges Krafttraining eine ideale Ergänzung für Radsportler.

So kann man beispielweise 2-3-mal pro Woche in ein nahelegendes Fitnessstudio gehen und dort Beinübungen bzw. ein Ganzkörpertraining absolvieren.

Gute Übungen für Krafttraining bei Radsportlern

Um nun vor allem seine Beinmuskulatur zu stärken, hat man eine Vielzahl von unterschiedlichen Übungen zur Auswahl.

Entscheidend ist letztendlich nur, dass man eine stärkere Beinmuskulatur immer gut gebrauchen kann. Da man als Radfahrer so einerseits seine Schnelligkeit und außerdem auch seine allgemeine Ausdauer beim Radfahren erhöhen kann.

Im Nachfolgenden zeigen wir die effektivsten Übungen für Radsportler um sich eine kräftige Beinmuskulatur aufzubauen.

Bei dem Training mit Gewichten ist vor allem eines wichtig: Die Ausführung! Sollte die Ausführung falsch sein, machst du dir deinen Körper damit kaputt.

1. Kniebeugen

Kniebeugen gehören wirklich zu den absoluten Grundübungen und sie sind definitiv eine sehr effektive Möglichkeit seine Beinmuskulatur zu stärken.

Dazu kann man auch eine Lang- oder Kurzhantel nutzen um das eigene Training noch anspruchsvoller zu gestalten. Die Hantel kann dann im Nacken positioniert werden und währenddessen sollte man immer die Bauchmuskulatur anspannen.

Die Ausführung der Kniebeugen ist eigentlich recht simpel:

  1. Du stellst dich zunächst gerade hin
  2. Gehe dann mit dem Oberkörper nach unten bis du mit den Oberschenkeln leicht über dem Boden stehst
  3. Geh wieder langsam nach oben in die Startposition
  4. Wiederhole die Übung bis zur maximale Erschöpfung (oder bis zur ersten unsauberen Ausführung)

2. Beinpresse

Auch diese Übung ist ein absoluter Klassiker, wenn es um das Beintraining geht. Natürlich muss man für das Training mit einer Beinpresse in ein Fitnessstudio seiner Wahl gehen.

  1. Dort angekommen setzt man sich auf der dafür vorgesehenen Sitzfläche und stellt das passende Gewicht ein
  2. Danach stellt man die Beine auf der etwas höher gelegenen Plattform auf und beginnt sein Gewicht mit den Beinen abzustoßen
  3. Eventuell muss man vorher Sicherungen lösen und bestimmte Einstellungen tätigen, bevor man mit dem Training beginnen kann

Entscheidend ist, dass man auf keinen Fall die Beine komplett durchstreckt, da man sich sonst verletzen kann.


Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *