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Höchstgeschwindigkeit mit einem Fahrradträger

Höchstgeschwindigkeit FahrradträgerEine offizielle Verordnung für eine maximale Geschwindigkeit gibt es zwar nicht, dennoch sollte man einige Aspekte beachten, um böse Überraschungen zu vermeiden. Besonders zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es unterschiedliche rechtliche Dinge die man beachten sollte. Doch der Reihe nach. Grundsätzlich hat der Hersteller des Fahrradträgers die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welche Höchstgeschwindigkeit er angibt. Realistisch gesehen sollte man aber auch hier beachten, dass der Hersteller alleine auf Grund der Sicherheit wohl keine maximale Geschwindigkeit angibt, die absolut unrealistisch wäre.

Unterschiede in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wie bereits angesprochen gibt es in Deutschland keine Verordnung oder ein Gesetz, welches angibt, wie schnell man mit einem Fahrradträger auf der Straße unterwegs sein darf. Die meisten Hersteller beziffern die Maximalgeschwindigkeit auf 120 km/h. Manche Modelle gibt es auch mit Angaben von 130 km/h zu erwerben.

In der Schweiz gibt es zwar ebenso wenig eine bestimmte Geschwindigkeitsbegrenzung für Autos mit einem Fahrradträger, hier sind jedoch die Vorschriften, um einen solchen überhaupt am Auto anbringen zu dürfen deutlich strenger geregelt. Die generelle Maximalgeschwindigkeit für Autos auf Autobahnen ist 120 km/h. Für bestimmte Fälle kann diese dann aber weiter reduziert sein, z.B. Fahrzeuge mit Anhänger oder Wohnmobile.

In Österreich muss man zunächst ein drittes Kennzeichen auf dem Auto anbringen, um den Fahrradträger anbringen zu können. Da es jedoch in vielen Ländern verboten ist ein drittes Kennzeichen anzubringen, hat auch diese Methode ihre Nachteile. Generell gibt es jedoch in keinem der Länder eine gesetzliche Regelung der maximalen Geschwindigkeit.

Im Überblick:

DE:
Herstellervorgabe, meistens 120 km/h
CH:
Keine Begrenzung, gibt Vorschriften
AT:
Keine Begrenzung, 3.Kennzeichen

Welche Risiken gibt es bei einem zu schnellen Tempo?

Bevor man losfährt sollte man zunächst einmal darauf achten, dass eine richtige Montage das wichtigste ist. Dies beinhaltet vor allem die Kontrolle von Strom und Beleuchtung sowie eine stabile Montage. Geht es dann los drohen bestimmte Risiken und Gefahren im Straßenverkehr, wenn man die Geschwindigkeit ins unermessliche treibt. Beispielsweise kann das Fahrrad durch den starken Fahrtwind zum Schwanken kommen. Hier ist es schon vorher von großer Bedeutung die Räder richtig zu sichern, sodass sich kein Fahrrad während der Fahrt lösen kann.

Auch ein Aneinanderkratzen mehrere Räder auf dem Träger kann so zu Stande kommen. Für den generellen Straßenverkehr ist auch die zusätzliche Länge eines Autos, welche durch den Träger verursacht wird nicht zu unterschätzen. Man sollte sich immer im Klaren darüber sein, dass das Auto eine Verlängerung hat. Besonders bei Überholmanövern kann dies zu einem entscheidenden Faktor werden den man nicht unterschätzen sollte.

Beruhigt in den nächsten Urlaub

Auch wenn es mal nicht so schnell voran geht und man auf die nächste Stauinfo im Radio wartet kann der nächste Urlaub mit einem der besten Fahrradträger so zu einer echten Erholung werden. Nichts wäre schlimmer, als ein durchgehend ungutes Gefühl während der Fahrt zu haben. Und im Zweifel lohnt es sich zudem lieber etwas langsamer auf der Autobahn zu fahren, um so sich selbst und die restlichen Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Auch beachten sollte man den Luftdruck, welcher beispielsweise beim Überholen von LKW´s entsteht. Auch hier kann ein Fahrradträger durch die zusätzliche Fläche für einen größeren Gegenstoß sorgen. All dies sind Dinge, welche man sich immer wieder ins Bewusstsein führen sollte, um mit für einen sicheren Verkehr zu sorgen.


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Kommentare

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